die kleine möwe jonathan

Hach, was ne Auswärtsfahrt! Bolzin-ferno, Bolzin-fernoooooooo!
ratsche
babo
Ein Video mit dem besten Song aller Zeiten folgt! Nach dem verdienten Sieg vs #F95 wird ja wieder vermehrt die Relegation diskutiert. Ich will das nicht.

Medien:
Abendblatt – Belohnung
Kicker – Geldstrafe
Bild – Vrabec
MOPO – Bus

Blog:
Der Übersteiger – NdS-Podcast
Breitseite – Fussballschule
Siamo Tutti – Declaration of solidarity! Malmös Antifascister
USP – Bilder #F95
Am Rande des Dorfes – Spielbericht
Kleiner Tod – Spielbericht
FCSP ATHENS SOUTH END SCUM – Matchday
ST.PAULINU – So spielt man auswärts

#Heimspielmontag

Die Überschrift reicht aus. Ach ja, Montags könnt ich kotzen..schieb ich gleich noch hinterher…Egal, heute Abend das Spiel auf das ich das ganze Wochenende gewartet habe. Und ich muss mich bei einigen Fortunen entschuldigen hatte ich letzte Woche doch nen Dreher im Hashtag, sorry dafür.
In den lokalen Medien aus D’dorf und Hamburg wie zu erwarten viel Vorberichterstattung. Lesenswert wie immer die Blogbeiträge von Yorkshire St.Pauli und dem Magischer FC, der sich mit der Lage der Lampedusa-Flüchtlinge auseinandersetzt. Viel Spaß beim Lesen und auf drei Punkte gegen F95.

Medien:
BILD – Stürmt St. Pauli nach oben?
BILD – Büskens lässt 45 Minuten ballern
MOPO – St. Pauli-Torwart Tschauner: Fit für Düsseldorf!
MOPO – Alle(s) auf Augenhöhe
Abendblatt – Boll gegen Lambertz: Das Duell der Urgesteine
Express – Fortuna: Charli und Stelios wieder fit
Rheinische Post – Mit Kenia soll alles besser werden
NDR – FC St. Pauli: Und plötzlich Spitzengruppe?

Blog:
Yorkshire St.Pauli – Weisse Rose Fanzine: September 13 edition.
Magischer FC – Wir dürfen jetzt nicht nachlassen!

FCSP vs. F95 = FCSPF95

Häh? Genau, wer nicht der Hashtaglehre mächtig ist, kommt irgendwie ins schwimmen. Die Headline soll nur heißen, heute geht’s schon ein wenig um das Montagsspiel. Neben den lokalen Medien, haben wir ebenfalls ein paar Artikel aus der Rheinregion im Portfolio. Und einen Fanbeauftragten der singt und tanzt und nicht vom magischen FC ist. Apropos nicht zu unserem Verein zugehörig, aber dennoch richtig äußert sich Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, im Interview mit der 11Freunde:

Da muss ich mich dann in Sachen Gewaltverzicht doch korrigieren: Das braune Pack sollte jede anständige Kurve selbstständig aus dem Block prügeln. Das haben wir früher so gemacht, das wird in Frankfurt heute noch so gemacht. Und da bin ich stolz drauf.

Da kann ich nur nicken und beipflichten.

Nun aber zur letzten Presseschau der Woche:
Medien:
BILD – Der Montag ist mein Ding (Anm. d. V. ich find ja besser: Montags könnt ich kotzen)
MOPO – Das Freundschafts-Spiel am Millerntor
Abendblatt – Thorandts Vorliebe für Fußballspiele am Abend
WZ – Giefer: Das wird ein heißer Kampf
fortuna-düsseldorf.de – Vorbericht
Express – 8:1! Fortuna ballert sich in Bottrop warm

Blog:
Dingediedasind – Treffend formuliert!
Kiezkieker – Montag wählen gehen!

Hauruck – Presse- und Blogschau des FCSP

Moinsen, kurz und knackig heute ist nur die Einleitung. Da der Spieltag erst am Montag ist, finden sich kaum Vorberichte in den Medien sondern eher die Hintergrundgeschichten.
Apropos Hintergrund: Nächste Woche findet ja im Dunstkreis des Reeperbahnfestivals die Veranstaltung Fußball und Liebe statt. Organisiert von 1910 – Museum für den FC St. Pauli e.V und den Kiezhelden.
Bitte alle hingehen, denn wie sagen sie so schön auf der Homepage:

“Fußball und Liebe” feiert die Liebe in allen Facetten und Spielarten, drei Tage lang. Mit Talk, Musik, Kunst, Lesungen, Film, Performances, Spielen und einem Kinderprogramm. Dort, wo das Herz von St. Pauli schlägt – am Millerntor.

Jetzt aber die Presseschau:
Medien:
BILD – 4 Sterne Nobel Reha
MOPO – Halstenberg geht steil
Welt / Abendblatt – Schindler zwischen Zuversicht und Selbstkritik
Kicker – Tschauner legt zu und weist den Weg nach oben

Blog:
Turek’s Erben – Die Frage nach dem Warum?
Breitseite – Potse Festival

Offener Brief eines Fans an die Kicker Chefredaktion

Liebe Leser dieses Blogs,
nach den Geschehnissen im Rahmen des Relegationspiels vom vergangenen Dienstag wurde sehr viel dummes Zeug geschrieben. Doch am meisten entsetzt hat mich der Kommentar im Kicker von Herrn Franzke. Unreflektiert, schlecht recherchiert und polemisch waren die ersten Eindrücke. Die erste Emotion war Wut auf den Kommentar, abgelöst durch völlige Verständnislosigkeit. Dann las ich heute morgen einen offenen Brief eines Eintracht Frankfurt Fans im Frankfurter Forum. Anscheinend ging es nicht nur mir so und daher möchte ich ihn hier ebenfalls veröffentlichen. Ich verneige mich in Hochachtung vor dem Autor. Danke!

An Kicker online
Chefredaktion

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrter Herr Franzke,

ich gestehe ehrlich, dass ich selten einen dermaßen unreflektierten, schlecht bis gar nicht recherchierten und schlicht Fakten ignorierenden Kommentar gelesen habe, wie den von Ihnen Herr Franzke am 16.05.2012 um 12.35 h verfassten zu dem Geschehen rund um das 2. Relegationsspiel in Düsseldorf.

Zunächst zu meiner Person: Ich bin 51 Jahre alt, als Rechtsanwalt ein Organ der Rechtspflege, nicht vorbestraft, in keiner Stadionsünderkartei, seit 1974 Fan von Eintracht Frankfurt und besuche seit 1974 nahezu jedes Heimspiel und begleite mein Team auch ab und zu bei Auswärtsspielen. Beruflich vertrete ich keine Fans.

Ich erlaube mir im Folgenden Herrn Franzkes Ausführungen Stück für Stück zu zitieren und diese Zitate dann meinerseits zu kommentieren.

Franzke: „…… Zustände wie im Bürgerkrieg beim Bundesliga-Abstieg von Frankfurt vor einem Jahr….“

Aha, Bürgerkriegsähnliche Zustände also. Ich nehme sicher an, dass Sie Herr Franzke bei dem Platzsturm nach dem Kölnspiel dabei waren. Nicht? Ich aber.

Bis heute sind eine schwerverletzte Kamera, einige zerstörte Werbebanden und 23 Leichtverletzte, überwiegend durch Pfefferspray und Schlagstöcke festgestellt worden.

Nicht dass ich missverstanden werde, ich verurteile Gewalt, Platzsturm und Böller aber „Bürgerkriegsähnliche Zustände“ ist eine dermaßen unglaubliche Übertreibung, die zugleich Bürgerkriegsopfer verhöhnt, dass mir fast die Sprache wegbleibt.

Franzke: „Und täglich wird in Fan-Foren auf der einen Seite zu Gewalt aufgerufen..“

Tatsächlich? Ich bin ständiger Leser im Eintracht-Forum und habe dort noch nie einen Aufruf zur Gewalt gelesen. Können Sie Herr Franzke mir eine der Quellen, die Ihnen ja ganz offensichtlich zur Verfügung stehen nennen, in denen zur Gewalt aufgerufen wird?

Ich bin auch öfter im Kölner Brett oder zuletzt im Forum von Hertha BSC Berlin „unterwegs gewesen“. Auch dort habe ich keinen „Aufruf zur Gewalt“ finden können.

Ich fürchte, Sie werden Heerscharen von Praktikanten ungezählte Fan-Foren durchsuchen lassen müssen, um auch nur eine Spur eines Gewaltaufrufs zu finden.

Ich empfinde diese Behauptung ohne Quellenangabe als nicht seriösen Journalismus.

Franzke: „Dabei geben die Gewalttäter in den Kurven oder hinter den Toren längst den Ton an..“

Ich vermute, dass Sie Herr Franzke noch nie in der Kurve gestanden haben. Wie kommen Sie darauf, dass dort die „Gewalttäter“ den Ton angeben würden?

Fanbeauftragte, Ultras und Soziologen sagen anderes.

Franzke: „Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen! Wer Straftaten duldet und gefasst wird, muss mit einer Bestrafung rechnen“

Jetzt wird es pervers und Sie verlassen den Grundsatz unserer Verfassung. Wer also daneben steht macht sich strafbar?

Das kann nicht Ihr Ernst sein. Eine Strafbarkeit wegen Unterlassens gibt es nur und ausschließlich in dem äußerst eingeschränkten Bereich der unterlassenen Hilfeleistung. Und ohne hier einen Exkurs starten zu wollen, Fußballfans, die einfach daneben stehen, machen sich ganz sicher nicht strafbar.

Ich denke, es ist nicht zu viel verlangt, wenn ein Chefredakteur eine Grundrecherche betreibt, bevor solch haltlose Behauptungen veröffentlicht werden.

Franzke: „In den Blöcken, in denen Hooligans unter Applaus ihre kriminellen Taten planen und ausführen, helfen nur noch strengste Sanktionen.“

Auf den Begriff der kriminellen Taten komme ich noch zu sprechen. Die Verwendung des Begriffs Hooligans im Zusammenhang von Bengalos, Böller und Platzsturm zeigt lediglich auf, dass Sie hier auf eine populistische Schiene aufspringen, ohne sich mit dem Begriff des Hooligans auch nur ansatzweise beschäftigt zu haben.

Ich empfehle dringend auch hier in eine Grundsatzrecherche einzusteigen.

Franzke: „Aktuell sieht es danach aus, dass – als erste Maßnahme – die Fans wieder hinter Zäunen verbannt werden, wie das in den achtziger Jahren der Fall war“

Es erschließt sich mir nicht, woher Sie diese Information haben. In ernstzunehmenden Quellen war hierüber nichts zu lesen.

Es spricht auch rein gar nichts dafür, dass diese Maßnahme ergriffen wird, da die Abschaffung der Zäune Reaktionen auf Katastrophen, wie Heysel, Hillsborough e.t.c. waren.

Falls Sie mit den Begriffen nichts anfangen können, empfehle ich ebenfalls eine Recherche.

Franzke: „Warum sollen Bayern München, Schalke 04 oder Borussia Dortmund bestraft werden wegen Vereinen wie zum Beispiel Köln und Frankfurt, die einen wachsenden Teil ihrer Stehplatzbesucher nicht in den Griff bekommen?“

Aha, die Kölner und Frankfurter sind die Bösen, die anderen genannten die Guten. Auch hier hilft eine Recherche, sofern Sie das Pokalfinale, in dem Fans von Dortmund reichlich Bengalos verbrannt haben schon vergessen haben. Schauen Sie doch einfach mal in die Statistik der DFB-Strafen. Sie werden staunen, wer da ganz oben mit dabei ist. Nur am Rande sei angemerkt, dass es bei dem Dortmunder Platzsturm 2011 zu wesentlich mehr Verletzten und höherem Sachschaden kam, als beim Frankfurter Platzsturm gegen Köln.

Herrje, es kann doch nicht so schwer sein, mal nachzuschlagen, bevor man so erkennbar falsche Aussagen trifft.

Franzke: „Dass sich Sicherheits- und Fanbeauftragte von DFB und DFL in jüngerer Vergangenheit auf die Diskussion um Pyrotechnik in den Stadien eingelassen haben, gegen alle gesetzlichen Bestimmungen, war fahrlässig und verantwortungslos“

Auch die Behauptung „gegen alle gesetzlichen Bestimmungen“ ist schlicht falsch.

Selbstverständlich wäre ein kontrolliertes Abbrennen außerhalb der Blöcke vor dem Spiel, in der Halbzeit und nach dem Spiel durch Feuerwerker zulässig gewesen. So wird es ja bei Länderspielen auch häufig gemacht.

Ob sich die Parteien auf so eine Vorgehensweise hätten einigen können, weiß ich nicht. Aber eine Diskussion hierüber war definitiv nicht gegen alle gesetzlichen Bestimmungen.

Ganz generell schreiben Sie Herr Franzke mehrfach von Kriminellen. Wen genau meinen Sie damit? Den Bengalozündler, den Böllerwerfer, den Platzstürmer?

In dem einen oder anderen Fall kann tatsächlich eine Straftat vorliegen aber je nach Verwendung könnte auch nur eine Ordnungswidrigkeit bestehen. Ist dann ein Falschparker auch ein Krimineller?

Und lassen Sie mich bitte abschließend ein Fazit ziehen. Es war seit 1974 noch nie ungefährlicher ein Fußballstadion zu besuchen, als es heute der Fall ist.

Der mediale Hype, der zur Zeit um die „lebensbedrohenden“ Umstände durch „Kriminelle“ gemacht wird, liegt auch viel an so schlecht recherchierten Kommentaren, wie dem Ihrigen.

Mein Brief soll nichts verharmlosen und selbstverständlich sind gerade in letzter Zeit zu viele Auffälligkeiten vorgekommen, soll doch der Sport m.E. im Vordergrund stehen aber ein bisschen Information würde nicht schaden bevor Sie einen Kommentar abgeben.

Ich erwarte von Ihnen Herr Franzke als Journalisten, dass Sie Ihre Aussagen anhand meiner Kommentierung mal überprüfen und die erkennbar falschen Behauptungen zurücknehmen.

Andernfalls werde ich den Kicker nach fast 40 Jahren kündigen, denn von einem Fachblatt erwarte ich eine Recherche, bevor etwas kommentiert wird.

Mit freundlichen Grüße
XXX

Wochenend-Presseschau des magischen FC, 16.10.2011

So, ab auf die Couch und die Artikel der Hamburger Gazetten gelesen. Viel Spaß!
MOPO
MOPO 2
BILD
BILD 2
Abendblatt
Abendblatt 2
Abendblatt 3
Welt

Und immer wieder gilt:
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