Unser Verein wie die Polizei haben doch den Schuss nicht mehr gehört..

Da haben wir den Salat…und ich zitiere da gerne meine Bekanntin:
„Und dafür Stunden um Stunden in Gesprächen gesessen??? Unser Verein wie die Polizei haben doch den Schuss nicht mehr gehört…“

Hamburg (ots) – In der Vergangenheit war es im Zusammenhang mit der Zweitliga-Paarung FC St. Pauli und Hansa Rostock seitens der Fußballanhänger beider Vereine immer wieder zu Gewalttätigkeiten gekommen, die nicht nur massive Polizeipräsenz erforderlich machten, sondern auch Gefahren für Leib und Leben sowie von Sachwerten darstellten. Anhänger des FC Hansa Rostock fallen bis in die jüngste Zeit bei Heim- und Auswärtsspielen durch besonders ausgeprägte Gewaltbereitschaft auf. Dabei sind Angriffe auf „gegnerische“ Fans und auch zunehmend auf Polizeibeamte die Regel.

In Vorbereitung auf das Zweitligaspiel FC St. Pauli / Hansa Rostock am 28.03.2010 in Hamburg fand heute im Polizeipräsidium ein einvernehmliches Gespräch zwischen Vertretern der Hamburger Polizei und dem Präsidium des FC St. Pauli statt.

Der Leiter der Zentraldirektion, Leitender Polizeidirektor Kuno Lehmann, verfügte auf dieser Basis an den FC St. Pauli folgende Auflagen zu dem bevorstehenden Spiel:

-Die Gastmannschaft Hansa Rostock erhält keine Stehplatzkarten.
-Für die Nordtribüne Block N 5 im St. Pauli Stadion werden Hansa Rostock bis zu 500 Sitzplatzkarten zum personifizierten Verkauf, also gegen Vorlage von Personalpapieren, zur Verfügung gestellt.
-Bei Einlass am Spieltag werden die Karteninhaber hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Erwerbs überprüft. -Die durch den limitierten Verkauf frei bleibenden Stehplätze dienen als Pufferzone zwischen den rivalisierenden Fanblöcken.

Im Ergebnis bedeutet dies eine Reduktion des Gastkontingents auf ca. 25%.

Die Hamburger Polizei und der FC St. Pauli appellieren gemeinsam an die Fußballanhänger beider Klubs, von Gewalttätigkeiten Abstand zu nehmen und sich auf das sportliche Ereignis zu konzentrieren.

Ein Gedanke zu „Unser Verein wie die Polizei haben doch den Schuss nicht mehr gehört..

  1. Pingback: Fans beschneiden für Fanrechte

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