Thor Steinar trifft Google und 11Freunde

Na toll, da schreibt die 11Freunde einen Artikel über den Überfall der Nazisscheisse auf die Fans und Spieler des Vereins Roter Stern Leipzig und bezieht klar Stellung gegen diese Idioten. Was ich aber dann bei meiner Lektüre entdeckte, ist leider weniger schön. Anscheinend auf Grund der Verwendung der Wortkombinationen von Hooligans, rechtsradikal oder Neonazis hat sich 11Freunde den Keywords eines Google Ads des Online-Shops http://www.rascal.de aus Chemnitz bedient und schwupps, ohne zu wissen, eine Werbung des rechtsradikalen Labels Thor Steinar eingekauft.
11freunde und thor steinar
Jetzt sollte mal schnell jemand reagieren, und zwar bei Google und bei 11Freunde. Ersteres Unternehmen sollte ganz schnell solche Shops und Keywords ablehnen und das Fußballmagazin jegliche Einnahmen aus diesen Ads den Opfern des Spiels geben, denn auch Unwissenheit schützt nicht!
Immer daran denken: Kein Fußball den Faschisten!
gegen_nazis

7 Gedanken zu „Thor Steinar trifft Google und 11Freunde

  1. prinzipiell ja ein löblicher vorschlag, aber ich fürchte die einnahmen dürften sich bei google-ads in dem segment bei vielleicht 15 ct bewegen. schätze nicht das dieser artikel sonderlich viele PI´s hat.

    grundsätzlich müssen die jungs von 11freunde einfach nur bestimmte urls von den anzeigen ausschliessen und damit hat sichs. schätze aber da kommt keiner vom fach, insofern denke ich ist das verzeihlich.

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    • das macht es nicht besser, vielleicht lernen sie ja daraus. verzeihlich ist das trotz allem meines erachtens nicht. auch wenn sie sich keiner schuld bewusst sind. aber zumindest kann man was ändern, wenn es auch nur im kleinen ist.

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  2. hallo.

    vielen dank für euren hinweis.

    die google-ads sind tatsächlich nicht redaktionell beherrschbar und werden anhand von schlüsselwörtern automatisch eingespielt. hier kam es zu einer bedauerlichen und beschämenden koinzidenz.

    wir nehmen den scheiß umgehend von der seite und werden ihn in zukunft sorgfältiger blocken.

    viele grüße aus berlin – dirk.

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  3. So was muss wohl leider unter der Kategorie „Dumm gelaufen“ gesehen werden. Man kann im Vorfeld nur schlecht bis gar nicht die Google Anzeigen bestimmen bzw. man weiß ja gar nicht welche Anzeigen erscheinen (obwohl man die Anzeigen bei so einem Artikel öfters kontrollieren sollte, Google filtert ja auch nur Keywords aus dem Artikel heraus und gibt dann Anzeigen für diese Keywords wieder).

    Daher passieren solche Vorfälle immer wieder, verhindern lässt sich so etwas nicht. Hier kann man nur darauf hinweisen und der Seitenbetreiber kann darauf reagieren und genau das wurde getan. Super…

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